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Haus der Familie wird „Mehrgenerationenhaus“

Nun ist es endlich soweit: Das Haus der Familie in Katzenelnbogen profitiert von einem neuen Förderprogramm und darf sich offiziell „Mehrgenerationenhaus“ nennen.

Seit über 5 Jahren bereichert nun das Haus der Familie den Einrich mit seinen vielfältigen Angeboten für Jung und Alt, rund um die Themen Kinder und Jugendliche, Familie und Beruf, Junge Familien, Gesundheit, Freizeit und Kultur. Seit Januar 2017 gibt es allerdings eine Änderung: das Haus der Familie profitiert von einem neuen Förderprogramm und darf sich ab sofort „Mehrgenerationenhaus“ nennen (Bundesförderprogramm). Durch diese Förderung kann die Finanzierung der Einrichtung und die Arbeit im Haus der Familie auch über die nächsten Jahre sichergestellt werden.

Was ist ein „Mehrgenerationenhaus“?

„Mehrgenerationenhäuser sind Begegnungsorte, an denen das Miteinander der Generationen aktiv gelebt wird“, so formuliert es das zuständige Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend. Darüber hinaus gibt es Auflagen und Kriterien, die ein ‚Mehrgenerationenhaus‘ erfüllen muss: Neben generationsübergreifenden Freizeit- und Bildungsangeboten und der Einbindung Ehrenamtlicher gibt es obligatorische Schwerpunkte, die jede Einrichtung selbst wählen darf.

Um die Bemühungen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf in der Region  der letzten Jahre fortzusetzen, wurde im Haus der Familie der Bereich „Familie und Beruf“ ausgewählt: hier besteht eine gute Ausgangssituation – und trotzdem gibt es genügend Handlungsbedarf. Zusätzlich soll auch die Flüchtlingsarbeit eine wichtige Rolle spielen und der kulturelle Austausch gefördert werden.

Herzstück der Einrichtung bildet der Offene Treff: Als „Wohnzimmer für alle“ bietet er Raum zum Austausch, Erzählen und Plaudern.

Was ändert sich dadurch?

„Eigentlich bleibt alles beim Alten“, so heißt es scherzhaft im Haus der Familie. Das stimmt natürlich nicht ganz. Mit dem neuen Förderprogramm sind zahlreiche Auflagen verbunden, die das Haus der Familie teilweise allerdings schon erfüllt, sodass die Umstellung recht problemlos bewerkstelligt werden kann. „Oberste Priorität war, die erfolgreiche Arbeit im Haus der Familie fortzuführen und die gutlaufenden Angebote weiterhin im Haus zu halten“, so Marietta Signus, die pädagogische Leiterin der Einrichtung. „Dass wir ein ‚Mehrgenerationenhaus‘ geworden sind, und so viele unterschiedliche Alters- und Interessensgruppen ansprechen, haben wir auch den vielen Ehrenamtlichen zu verdanken, die mit tollen Kursangeboten und viel Engagement dazu beitragen, dass das Haus so rege genutzt wird und dadurch einen festen Bestandteil für das Zusammenleben im Einrich bildet.“ Auch namentlich soll es vorerst keine Veränderung geben. „Es hat lange genug gedauert, bis das Haus sich im Einrich etabliert hat und ‚Haus der Familie‘ ist nun endlich in den Köpfen drin – das war viel Arbeit und soll nicht umsonst gewesen sein“, so Signus.

Eine Änderung wird allerdings deutlich sichtbar und hörbar werden: Es wird sich baulich etwas verändern. Um dem Offenen Treff gerecht zu werden, wird ein bisschen mehr „Café-Charakter“ angestrebt. Dafür sind Umbaumaßnahmen im Flur- und Küchenbereich notwendig. So entsteht genügend Raum für gemütliche Plauder-Runden, Informationsgespräche oder für ein Tässchen Kaffee zwischendurch. „Die Menschen sollen sich hier wohlfühlen – das ist uns wichtig!“, betont Signus.

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